Start ins eigene Business – drückt der Schuh in der Neukundenakquise?

Was bisher geschah

Im Zusammenhang mit der Neukundenakquise habe ich bislang etwas zu Marken geschrieben – bist Du schon eine? Zu Nischen habe ich auch etwas gesagt. Ich halte es nach wie vor besser, mit einer oder in einer definierten Nische mit dem Business zu starten. Mehr Kunden gibt es dann oftmals von alleine! Aber nicht sofort – es dauert.

Wen willst Du überhaupt als Kunden haben? Wie sieht Dein Lieblingskunde aus? Hast Du deine Zielgruppe gefunden? Auf diese drei Fragen habe ich versucht, in weiteren Beiträgen Antworten zu finden. Deine gut gefüllte Kundenpipeline ist Dir sicher noch in Erinnerung und arbeitest daran, sie immer gut gefüllt zu haben. 

Zu Elevator Pitch und Ansprache von potenziellen Kunden habe ich Tipps gegeben. 

Die Kernfrage “soll ich mich selbständig machen oder nicht” haben wir behandelt und ich habe versucht, Euch Mut zu machen.

Eine Menge Holz, wie ich finde und die eine oder andere Fragestellung zu Kunden und deren Gewinnung werde ich sicher noch einmal vertiefend aufgreifen.

Wie geht es nun weiter (mit der Neukundenakquise)?

Ich würde mich riesig freuen, wenn Ihr mir im Kommentarfeld oder auch per E-Mail einmal schreibt, was Euch bewegt zum oder auch beim Start ins eigene Business, mit den ersten eigenen Kunden. Habt Ihr euer Unternehmen gegründet und wollt jetzt durchstarten, Produkt und Dienstleistungen sind fertig, aber irgendwie stottert der Motor noch. Gerade zu Beginn der Selbständigkeit, in der ersten Zeit mit dem eigenem Unternehmen gibt es durchaus Fragezeichen, die zum Nachdenken anregen. Die müssen nicht nur mit der Neukundengewinnung zu tun haben. Woran liegt es, wenn Ihr eventuell noch gar nicht gestartet seid. Habt Ihr vielleicht euren Entschluss zur Selbständigkeit über Bord geworfen und seid in einem Angestelltenverhältnis geblieben? Was braucht Ihr für den Start noch? Fehlt Euch die Zeit für die Vorbereitung?

Wo drückt der Schuh?

Also, ich freue mich auf Eure Meinungen und Fragen.

Unterschrift

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Lieblingskunden? -Hast Du genug?

Du brauchst, um Dein Produkt oder Deine Dienstleistung an den Mann/an die Frau zu bringen, sprich zu verkaufen, stetig neue Lieblingskunden. Das weißt Du sicherlich. Das ist Dir vollkommen klar, denn sonst verdienst Du kein Geld.

Ist Deine Kundenpipeline mit potenziellen Kunden gut gefüllt, oder könnten es sogar mehr sein?

Wen sprichst Du, in welcher Form auch immer, auf Deine Dienstleistung, auf Dein Produkt an? 

Denkst Du eventuell, alle, die mich bezahlen wollen sind meine Kunden?

Wann hast Du dir das letzte Mal Gedanken zu Deiner Zielgruppe gemacht?

In Gesprächen höre ich ganz häufig: “ist doch klar”, “mache ich”, “ne, ich will alle haben, ich grenze mich doch nicht ein”. Obwohl die Gedanken zur Zielgruppe absolut nicht neu sind, jeder, der sich selbständig macht, untersucht das Thema ja bei der Erstellung seines Businessplanes, wird der Zielkunde, also der, mit dem ich mich am liebsten umgebe, der, der bei mir gerne kauft und mich sogar empfiehlt, also mein Lieblingskunde im Laufe der Zeit, etwas aus den Augen verloren.

Die Summe meiner Lieblingskunden stellen meine Zielgruppe dar.

Viele Marketingexperten gehen soweit, daß sie sagen, dass der, der nicht genau weiß, wen er mit seiner Dienstleistung oder seinem Produkt ansprechen möchte, ziemlich gute Chancen hat, Irgendjemanden oder sogar gar Niemanden zu erreichen.

Gerade zu Beginn Deines Business ist es sinnvoll zu definieren (später auch in regelmäßigen Abständen aktualisieren), für welche Wunschkunden Du am liebsten arbeiten möchtest und für welche nicht (bitte trenne dich von den Kunden, die dich aufhalten, die deine Zeit stehlen und anschließend gar nicht oder nur wenig mit größt möglichem Rabatt kaufen).  Ich empfehle Dir, male ein Bild Deines Lieblingskunden:

  • Wie alt ist er?
  • Geschlecht?
  • Einkommen?
  • Ausbildung?
  • Wohnort?
  • Familienstand?
  • Medienkonsum?
  • Freizeitverhalten?
  • Interessen?

Wenn Du anhand der aufgeführten Merkmale Deine Lieblingskunden definiert hast, wirst Du verstehen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und welche produkt- oder dienstleistungsbezogene Probleme sie haben. Welche Gemeinsamkeiten haben sie? Denn bei der Lösung willst Du ihnen ja helfen, Du gewinnst neue Lieblingskunden.

Also, viel Erfolg mit Deinen Lieblingskunden.

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